In alt bewährter Art wird am letzten Schultag vor Weihnachten an der Dr.-Eberle-Schule Nossen das Weihnachtssingen begangen. Alle Klassen zeigen, was sie sich überlegt und schon einige Zeit geprobt haben. Wenn das keine Überraschung ist.
In der bis auf den letzten Platz voll besetzten Turnhalle ging es 2 Stunden richtig weihnachtlich zu.
Dafür sorgten allein schon 21 Beiträge. Diesmal gab es eine besondere Premiere: ein Krippenspiel. Die Religionsschüler der 5.Klassen führten dies unter der Leitung von Frau Müller und Frau Langhammer auf. Die engagierten Spieler, die fleißig geprobt, alle Requisiten selbst gebastelt, ihre Rollen gelernt, sich mit tollen Kostümen versahen und auch ihre Ideen mit Humor und Freude zeigten, belebten das Spiel und ließen die weihnachtliche Botschaft alle Zuschauer erfahren. Die „kleinen Techniker und Beleuchter“ sparten nicht mit Effekten und versetzten alle in Erstaunen.
Wenige Tage zuvor überraschten sie damit schon die Gäste der Rentnerweihnachtsfeier, die alljährlich ebenso mit einem kleinen Programm weihnachtlich eingestimmt werden.
Musikalisch umrahmt wurde das Stück von Trompeten- und Flötenklängen unserer Schüler.
Witzig und ideenreich ging es danach weiter: Da wurde in einem Lied von dem aufregenden Leben eines Schokoladennikolaus gesungen, „Erwin, der dicke Schneemann“ kam auch vorbei, die besondere Schneeballschlacht der Schlümpfe, die kostümiert und blau bemalt mit ihrem Oberschlumpf Herrn Grimmer sangen, und das ganz besondere „Heavy-Metal-Gothic-Merry Christmas“ mit der Sologitarreneinlage von Frau Förster werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Fast in jedem Wohnzimmer steht zu Weihnachten ein geschmückter Tannenbaum. Davon erzählte ein Stück, das hervorragend gespielt wurde.
„Wo ist meine Mütze?“, fragte sich ein Mitspieler eines anderen Stückes. Dass dabei sogar James Bond auftaucht und in 007-Manier mit vorgehaltener Pistole in rasanter Schnelligkeit die Mütze vom obersten Ende der Kletterstange holt, zeugt nicht nur von turnerischem Vermögen, sondern auch von viel Humor und wurde entsprechend mit viel Applaus belohnt.
Eine anderer besonderer Beitrag war neben viel Gesang und Tanz die Weihnachtsmodenschau. Nun ist klar, was man unter dem Tannenbaum und zum besonderen Gelingen des Festes trägt und beiträgt.
Eins steht fest: „Wir hatten vergnügliche zwei Stunden.“
Auf ein Neues zu Weihnachten 2013.
K. Müller, FL Evang. Religion

P.S.: Es lohnt sich die zahlreichen Bilder dazu auf unserer Homepage anzuschauen, denn dann wisst ihr, was ich meine.